Leseprobe

Wertvolle Perlen liegen tagtäglich vor unseren Füßen, ohne von uns beachtet zu werden. Wir müssten sie nur aufheben. Im Naheliegenden ist eine große Sättigung zu finden, haben wir erst einmal den Deckmantel des Gewöhnlichen gelüftet. Die Schönheit des Naheliegenden herauszufiltern, vermag einem das Gefühl geben, angekommen zu sein. Das Sehnen nach „mehr, besser, weiter“ treibt uns nicht umtriebig voran.
Wir dürfen auch sagen: „Es ist gerade genug um mich.“
Wir müssen die Schätze des Naheliegenden nur freilegen und von unnötigem Ballast befreien, sie pflegen und bewahren. So können sie ihre Wirkung entfalten.
Um mit Goethes Worten abzuschließen:
… Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen …